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Archiv für die Kategorie „Allgemein“

ArchitektInnen sind digitale Innovationsträger

Donnerstag, 10. Mai 2018

Thomas Hoppe

Wir verstehen die Sorgen der Kolleginnen und Kollegen zum Thema BIM. Dennoch darf man daraus keine Grundsatzfrage machen und muss die Fragestellungen fachlich und abseits vom dogmatisch Haltungen behandeln!

Die  Architektinnen und Architekten von FOKUS architektur sind überzeugt, dass wir die Chance ergreifen müssen die Tools, welche wir in Zukunft nutzen werden, aktiv selbst mitzugestalten.

Daher müssen wir das Angebot der Stadt Wien, an der digitalen Einreichung mitzuarbeiten annehmen und unsere Kollegenschaft als Innovationsträger sichtbar machen. Nur wenn wir mitarbeiten und Lösungen gemeinsam mit den Behörden und anderen fachliche Beteiligten entwickeln können wir unsere Kompetenz zeigen. So wird unsere Berufsgruppe in der Zukunft wieder zu einem Ansprechpartner auf Augenhöhe.

Weiterbildung in der ArchIng Akademie

Donnerstag, 3. Mai 2018

Sophie Ronaghi-Bolldorf

Es ist keine Frage, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung ist in unserem Metier, das mit einem sich ständig entwickelnden rechtlichen und technischen Stand zurecht kommen muss, unabdingbar wichtig ist

Einerseits ist diese Pflicht zur Weiterbildung ja sogar im Ziviltechnikergesetz verankert. Und eigentlich ist sie auch weitestgehend in komprimierter und kondensierter Form konsumierbar, leistbar und terminlich sinnvoll. Immer mehr nutzen das Angebot der Arch+Ing Akademie, die im Eigentum der Kammer ist und sich selbst finanziert, also keine Mitgliedergelder verwendet.

Andererseits fehlt aber das Zuckerl: Es wäre doch toll, wenn man nach Absolvierung eines Kurses sein Berufsfeld erweitern könnte!

Ausbildung als Basis der Befugnis

Donnerstag, 3. Mai 2018

Andreas Hawlik

FOKUS architektur ist sich bewusst, dass die Ausbildung nachgeschärft werden muss

Immer öfter übernehmen Totalunternehmer Leistungen, die das Umsatzfeld von Architektinnen und Architekten schmälern. Und oft sind die Betroffenen Planerinnen und Planer darüber gar nicht so unglücklich, da sie möglicherweise auf Grund ihres noch jungen Berufsalters weder über ausreichend Erfahrung noch über eine solide technische Ausbildung verfügen. Dieses Architektenbild grassiert immer öfter unter professionellen Bauherren und wird von den großen Baufirmen als Schreckgespenst heraufbeschworen.

Leider stellen auch wir bei der Suche nach Mitarbeitern fest, dass dieses Bild offenbar mehr als nur ein Klischee ist.

Die universitäre Ausbildung ist die Basis unserer Kompetenz und Befugnis. Tatsächlich ist die Lehre an Österreichs Universitäten jedoch praxisfremd und mangelhaft. Vermittelt wird ein weltfremdes Berufsbild, die Ausbildung entspricht nicht den realen Bedürfnissen.

Ziel des Studiums darf nicht nur das Schönpräsentieren sein, sondern das Bewusstsein für das technisch, rechtlich, wirtschaftlich und auch zeitlich Mögliche.

„Gott steckt im Detail“ – das will gelehrt sein! Mit der momentanen Ausbildung bleibt es aber beim Teufel.

Der status quo ist befugnisgefährdend!

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Die ZiviltechnikerInnen sind die Norm!

Donnerstag, 3. Mai 2018

Stefan Mastal

FOKUS architektur sieht ArchitektInnen als Kompetenzzentrum

Der Satz „ich kenne die Bauordnung“ wird immer wieder leicht auf der Zunge geführt. Eine passende Gegenfrage dazu wäre, „Aus welchem Jahr?“ oder „…und alle Nebengesetze?“. Seit dem Jahr 2000 wurde die Wiener Bauordnung mehrfach und teils drastisch angepasst, durch die OIB-Richtlinien wurde sie in einen neuen Kontext gestellt. Teilweise werden dadurch Normen verbindlich gemacht und um die Sache nicht allzu einfach werden zu lassen, gibt es dann zusätzlich noch technische Richtlinien. So sehr man sich auch bemüht, es ist de facto unmöglich, in allen Bereichen auf dem letzten Stand zu sein und das hat auch mit dem Umstand zu tun, dass die unterschiedlichen Texte aus verschiedenen Quellen in verschiedenen Zyklen kommen.

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Themenführerschaft

Donnerstag, 3. Mai 2018

Stefan Mastal

Wir ArchitektInnen haben eine lange und intensive Ausbildung absolviert! Wir haben die Befugnis, in einem sehr breiten Themenbereich aktiv zu arbeiten und uns einzubringen! Wir haben in unserer täglichen Arbeit viel praktische Erfahrung gesammelt! Im großen Bereich der Architektur sind wir kompetent!

Es ist daher logisch, dass wir in der Baugesetzgebung, im Building Information Modeling, in der Stadtentwicklung und vielen anderen Bereichen wieder um unsere Expertise gefragt werden!

Der WBA darf nicht listenpolitisch werden!

Donnerstag, 3. Mai 2018

Katharina Fröch

FOKUS architektur fordert Kompetenz statt Listenpolitik

Der Wettbewerbsausschuss ist die „heilige Kuh“ der ArchitektInnen. Dem Vorsitz wird fast ebenso viel Bedeutung beigemessen wie dem Sektionsvorsitz.

Dem Wettbewerb muss auch ein derart hoher Stellenwert eingeräumt werden, weil wir in diesen Verfahren unser kreatives Potential und unser Kapital einsetzen um einen Auftrag zu erhalten.

9 Jahre nachdem es uns gelungen ist eine Reorganisation vom Mauschelverein zum nach Kompetenz zusammengesetzten 15 Personengremium durchzuführen, darf der Wettbewerbsausschuss im internen kammerpolitischen Hick-Hack und externen Verfahrenswirrwarr nicht unterzugehen.

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Den Berufsstand sichtbar machen

Donnerstag, 3. Mai 2018

Katharina Fröch

Wir selbst sehen uns als VertreterInnen übergeordneter gesellschaftlicher Interessen. Im Fremdbild schaffen wir es bis dato nicht unsere gesellschaftliche Relevanz und unser Leistungsspektrum im gewünschten Ausmaß zu transportieren.

In den kommenden 4 Jahren müssen verstärkt personelle und finanzielle Ressourcen für das Image der Berufsgruppe investiert werden. Schärfen wir unsere zentralen Botschaften und nutzen wir alle uns in der heutigen Zeit verfügbaren Medien!

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Wir brauchen einen WBA „neu“

Donnerstag, 3. Mai 2018

Serge Bukor

FOKUS architektur bekennt sich zum Wettbewerbswesen, aber man muss es wieder besser machen. Meine Sichtweise.

Fairer Zugang zu öffentlich vergebenen Planungsaufgaben muß für alle Kammermitglieder sichergestellt werden, was in Zeiten von stetig zunehmenden Einschränkungen durch vergebende Stellen ein hoher Anspruch ist. Diesem Anspruch kann nur eine professionelle Ausschussarbeit gerecht werden, welche die standespolitischen Anliegen im Bereich des Wettbewerbs- und Vergabewesens durch Kooperation und Beratung öffentlicher Auftraggeber konsistent umsetzt.

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Parkpickerl für ArchitektInnen

Donnerstag, 3. Mai 2018

Andreas Hawlik

FOKUS architektur fordert die gleiche Regelung für ZivitechnilkerInnen wie für die gewerbliche Wirtschaft.

Spätestens seit dem Beginn der Ausweitungsstrategie der Parkraumbewirtschaftung in Wien stehen viele KollegInnen vor der Problematik, dass sie ihr täglich mehrfach benötigtes Firmenfahrzeug nicht im öffentlichen Straßenraum zu vergünstigten Tarifen parken können.

Die Wirtschaftskammer Wien hat hingegen vor ca. 5 Jahren, als die westlichen Außenbezirke neu in die Parkraumbewirtschaftung einbezogen wurden, mit der Stadt Wien ein „Gentlemen’s Agreement“ getroffen, wonach jeder Gewerbebetrieb mit relativ geringem bürokratischen Aufwand zumindest eine Parkerlaubnis am Betriebsstandort erhält.

Die Ansuchen von KollegInnen werden von der zuständigen MA65 allesamt trotz Vorlage von umfassender und nachvollziehbarer Dokumentationen und Argumentation abgelehnt.

Wir wollen es besser machen und es zumindest der Wirtschaftskammer gleichtun. Daher fordern wir ein Parkpickerl für all jene, die beruflich auf einen PKW angewiesen sind an ihrem Kanzleistandort!

Wir glauben an den Wissenstransfer

Donnerstag, 3. Mai 2018

Thomas Hoppe

Seit Jahren bemüht sich ein Großteil der Gruppe FOKUS architektur um die Etablierung eines selbstverständlichen Wissensaustauschs unter den KollegeInnen.

Nur wenn wir beginnen gemeinsam Lösungen zu entwickeln werden diese auch nachhaltig sein. Als Ergebnis wurde vor mehr als fünf Jahren die Plattform Link-Arch-Ing implementiert. Dieses Tool hat einen inzwischen den Status des Selbstverständlichen bei der internen Arbeit der Berufsvertretung. Alle Protokolle, Einladungen und Beilagen werden vom Team der Kammerdirektion in dem System abgelegt und sind für berechtigte Mitglieder mit Volltextsuche zu nutzen.
Damit ist gesichert, dass auch zukünftige FunktionärInnen nachhaltig auf die Arbeit und Ergebnisse ihrer VorgängerInnen zugreifen können. (mehr…)

Baurecht und Bestand

Donnerstag, 3. Mai 2018

Stefan Mastal

Ein neues Problem hat sich in den letzten Jahren in der Fragestellung, ob die aktuelle Baugesetzgebung bzw. die aktuellen OIB-Richtlinien auch bei Bestandsbauten (Sanierung/ Zubau/ Instandhaltung) angewandt werden müssen, aufgetan. Seit wir als ArchitektInnen denken können, galt, dass, wenn einmal ein Konsens erwirkt wurde, dieser rechtlich Bestand hat, auch, wenn dieser Konsens in vielen einzelnen Bereichen nicht mehr dem „Stand der Technik“ entspricht. In Bezug auf das Baurecht bietet der Konsens selbstverständlich nach wie vor eine (ausreichende) Rechtssicherheit. In Bezug auf das Zivilrecht, kann diese Frage heute aber leider nicht mehr eindeutig beantwortet werden.

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VertreterInnen in den Nationalrat

Mittwoch, 2. Mai 2018

Thomas Hoppe

Wir haben einen neuen Nationalrat und wieder sind keine ZiviltechnikerInnen dabei und es sind WENIGER Selbständige aus freien Berufen!

Im jetzigen Parlament sitzen aus den freien Berufen

3 weibliche und 12 männliche VertreterInnen und damit

halb so viele “Selbständige” als im letzten Nationalrat (27 VertreterInnen aus den Freien Berufen)

Und noch immer keine ArchitektInnen darunter!

Link zur Berufsstruktur des Nationalrats

Unser Fokus muss daher weiterhin sein, auf das höchste Entscheidungsgremium nachhaltigen Einfluss für unsere Arbeitsbedingungen zu erhalten!

Wettbewerbe Chancen für alle

Dienstag, 6. Mai 2014

Offene Architekturwettbewerbe geben allen Architekten die Möglichkeit an Verfahren teilzunehmen und sind daher a priori die fairste Möglichkeit der Vergabe von öffentlichen Planungsaufgaben. Die derzeitige Praxis größere Bauvorhaben nur einem begrenzten Teilnehmerfeld zugänglich zu machen und nur wenige oft kleinere Bauaufgaben “offen” auszuschreiben, führt zu einem “run” auf die verbleibenden offenen Wettbewerbe.

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