ArchitektInnen ins Parlament!


Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Unser Fokus auf : ArchitektInnen Ins Parlament

Freitag, 9. Mai 2014

 

Eine weit hergeholte Forderung? Ganz im Gegenteil!

 

Im Parlament sitzen heute:

27 VertreterInnen aus den Freien Berufen und zusätzlich

26 aus Interessensvertretungen und politischen Organisationen

0 ArchitektInnen

 

Alle wichtigen Interessensvertretungen sind hier präsent und somit MitgestalterInnen ihrer Rahmenbedingungen.

Unser Fokus also : Auf ins höchste Entscheidungsgremium um nachhaltigen Einfluss auf unsere Arbeitsbedingungen zu erhalten!

fokus auf Wettbewerb

Freitag, 9. Mai 2014
  1. Wir fordern klare Aufgabenstellungen in Verfahren und keine Auslagerung von Ausloberinnenentscheidungen in Wettbewerbsverfahren.
  2. Der Aufwand für den Teilnehmer ist auf das zur Beurteilung notwendige einzuschränken.
  3. Dem Risiko einer Wettbewerbsteilnahme muss ein ausreichendes Auftragsversprechen gegenüberstehen.
  4. Transparente und für ALLE zugängliche Verfahren sichern für uns das Vertrauen in Wettbewerbsergebnisse.

KF

fokus auf Wertschätzung

Freitag, 9. Mai 2014
  1. Wir fordern faire Spielregeln, die einen angemessenen Verdienst für uns Ziviltechniker – für unsere Qualifikation, für unsere Leistungen und die von uns übernommenen Risiken – garantieren.
  2. Wir brauchen wieder ein Gegenüber, das Mut zur Entscheidung und Verantwortungsbewusstsein hat. Nur wer die Risiken und Qualitäten erkennt kann sie auch schätzen!
  3. Wir treten dafür ein, dass die kollegiale Wertschätzung wieder mehr gepflegt wird soll. So werden wir unsere Anliegen besser nach außen vertreten können.

KF

fokus auf Vertretung

Freitag, 9. Mai 2014
  1. Der Ausbau der Kammer als Kompetenz und Servicestelle muss vorangetrieben werden. Die Kammer sind wir ALLE!
  2. Sie brauchen Hilfe in Streitfällen? Die Kosten der Erstberatung von Anwälten sollen von der Kammer übernommen werden.
  3. Einmal Architekt, immer Architekt! Wir forcieren die Einbindung der aktiven Senioren in das Tagesgeschehen der Berufsvertretung auf breiter Basis.
  4. Wir setzen uns dafür ein, dass die Kammer für den Berufsstand relevante Positionen in der Öffentlichkeit deutlich vertritt. Wir wollen uns bewusst von persönlichen Meinungen Einzelner differenzieren.

KF

fokus auf Vereinfachung

Freitag, 9. Mai 2014
  1. Wir fordern Transparenz bei der Entstehung der Normen sowie ihre Vereinfachung.
  2. Wir regen zusätzlich an, dass die Kammer zur Herausgeberin der für uns relevanten Normen werden soll, siehe SIA in der Schweiz.
  3. Deren Normenwerk zeichnet sich durch Kompaktheit und Unabhängigkeit aus.
  4. Für Planungssicherheit in Bauverfahren brauchen wir Transparenz statt noch mehr Quellen. Denn wir wollen architektonische Werke umsetzen und nicht nur Paragraphen.

KF

fokus auf Kompetenz

Freitag, 9. Mai 2014
  1. Wir engagieren uns dafür, dass die Architektenausbildung wieder zu einer soliden Grundlage für die Berufswelt wird.
  2. Wir wollen die Möglichkeiten dafür schaffen, dass wir unsere Befugnis durch zertifizierte Ausbildung erweitern können.
  3. Laufende Weiterbildung ist für uns selbstverständlich. Diese muss für alle Mitglieder leistbar werden. Wir setzen uns dafür ein.
  4. In dem Zusammenhang fordern wir die Umsetzung einer österreichweit einheitlichen Bildungseinrichtung statt Einzelinitiativen. Sie wird uns Wettbewerbsvorteile gegenüber den Mitbewerbern bringen.

KF

Baurecht in Wien

Donnerstag, 8. Mai 2014

Wer von uns kann heute spontan so manche einfache baurechtliche Frage beantworten, ohne seine ständig digital mitgeführte Bibliothek?

Abgesehen von den  für die Planung und die Bauausführung geltenden Gesetzen und die für Wien geltenden OIB-Richtlinien 1-6 (RL1, 2, 2.1, 2.2, 2.3, 3, 4, 5, 6, (9 Stk) mit Leitfäden, Begriffsbestimmungen und zitierten Normen (6 Stk)  insgesamt 15 Stück) und der dazu notwendigen Erläuterungen (9Stk) kann man sich derzeit über 30 Richtlinien mit Rechtscharakter auf der Downloadseite der Wiener Baupolizei abrufen (die zusätzlichen 20 Merkblätter oder Erläuterungen, die eine Hilfestellung für den Planer sein sollen und es auch tatsächlich sind, nicht mit eingerechnet). (mehr…)

Die Ziviltechniker sind die Norm!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Der Satz „ich kenne die Bauordnung“ wird immer wieder leicht auf der Zunge geführt. Eine passende Gegenfrage dazu wäre, „Aus welchen Jahr?“ oder „…. und alle Nebengesetzte?“. Seit dem Jahr 2000 wurde die BO mehrfach, teils drastisch und zuletzt auch medienwirksam, angepasst und durch die OIBs wurde sie in einen neuen Kotext gestellt. Teilweise werden dadurch Normen verbindlich gemacht und um die Sache nicht allzu einfach werden zu lassen gibt es ja dann auch noch technische Richtlinien. So sehr man sich auch bemüht es ist de facto unmöglich in allen Bereichen auf dem letzte Stand zu sein und das hat auch mit dem Umstand zu tun, dass die unterschiedlichen Texte aus verschiedenen Quellen in verschiedenen Zyklen kommen. (mehr…)

Das Ende des Halbwissens!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Natürlich trage auch ich das Weltverbesserer gen in mir sonst wäre es auf die Dauer fast nicht möglich den Beruf immer wieder mit der notwendigen Menge an Begeisterung auszuüben. Und natürlich gehört es zum Berufstätig gegenüber Auftraggebern, Behörden oder auch Firmen stets einen souveränen Eindruck zu machen und daher quasi „alles zu wissen“. Gefährlich für den Berufsstand wird es aber dann wenn oberflächlich Informierte KollegInnen mit viel Enthusiasmus und Selbstvertrauen, und sicher auch den besten Absichten, in eine unter großen Aufwand aufgebaute fachliche Diskussion einsteigen und unreflektiert Allgemeinpositionen postulieren. Das Problem liegt immer in Detail sollten wir Planer wissen, und daher ist es eigentlich unmöglich ohne adäquate Vorbildung bzw. Vorbereitung etwa zu einer Fachdiskussion beizutragen. (mehr…)

Ausbildung als Basis der Kompetenz und Befugnis

Donnerstag, 8. Mai 2014

Soll in Zukunft das Modell WU-Campus Schule machen und die Kompetenz des Architekten und seiner Befugnis auf die Leistungsphasen Vorentwurf und Entwurf reduziert werden? – Nein!

Die universitäre Ausbildung ist die Basis unserer Kompetenz und Befugnis. Tatsächlich ist die Lehre an Österreichs Universitäten jedoch praxisfremd und mangelhaft. Vermittelt wird ein weltfremdes Berufsbild, die Ausbildung entspricht nicht den realen Bedürfnissen.

Ziel des Studiums darf nicht nur das Schönpräsentieren sein, sondern das Bewusstsein für das technisch, rechtlich, wirtschaftlich und auch zeitlich Mögliche.

„Gott steckt im Detail“ – das will gelehrt sein! Mit unserer Ausbildung bleibt es aber beim Teufel.

Der status quo ist befugnisgefährdend. (mehr…)