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Artikel-Schlagworte: „Kompetenz und Fortbildung“

Weiterbildung in der ArchIng Akademie

Donnerstag, 3. Mai 2018

Sophie Ronaghi-Bolldorf

Es ist keine Frage, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung ist in unserem Metier, das mit einem sich ständig entwickelnden rechtlichen und technischen Stand zurecht kommen muss, unabdingbar wichtig ist

Einerseits ist diese Pflicht zur Weiterbildung ja sogar im Ziviltechnikergesetz verankert. Und eigentlich ist sie auch weitestgehend in komprimierter und kondensierter Form konsumierbar, leistbar und terminlich sinnvoll. Immer mehr nutzen das Angebot der Arch+Ing Akademie, die im Eigentum der Kammer ist und sich selbst finanziert, also keine Mitgliedergelder verwendet.

Andererseits fehlt aber das Zuckerl: Es wäre doch toll, wenn man nach Absolvierung eines Kurses sein Berufsfeld erweitern könnte!

Ausbildung als Basis der Befugnis

Donnerstag, 3. Mai 2018

Andreas Hawlik

FOKUS architektur ist sich bewusst, dass die Ausbildung nachgeschärft werden muss

Immer öfter übernehmen Totalunternehmer Leistungen, die das Umsatzfeld von Architektinnen und Architekten schmälern. Und oft sind die Betroffenen Planerinnen und Planer darüber gar nicht so unglücklich, da sie möglicherweise auf Grund ihres noch jungen Berufsalters weder über ausreichend Erfahrung noch über eine solide technische Ausbildung verfügen. Dieses Architektenbild grassiert immer öfter unter professionellen Bauherren und wird von den großen Baufirmen als Schreckgespenst heraufbeschworen.

Leider stellen auch wir bei der Suche nach Mitarbeitern fest, dass dieses Bild offenbar mehr als nur ein Klischee ist.

Die universitäre Ausbildung ist die Basis unserer Kompetenz und Befugnis. Tatsächlich ist die Lehre an Österreichs Universitäten jedoch praxisfremd und mangelhaft. Vermittelt wird ein weltfremdes Berufsbild, die Ausbildung entspricht nicht den realen Bedürfnissen.

Ziel des Studiums darf nicht nur das Schönpräsentieren sein, sondern das Bewusstsein für das technisch, rechtlich, wirtschaftlich und auch zeitlich Mögliche.

„Gott steckt im Detail“ – das will gelehrt sein! Mit der momentanen Ausbildung bleibt es aber beim Teufel.

Der status quo ist befugnisgefährdend!

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Die ZiviltechnikerInnen sind die Norm!

Donnerstag, 3. Mai 2018

Stefan Mastal

FOKUS architektur sieht ArchitektInnen als Kompetenzzentrum

Der Satz „ich kenne die Bauordnung“ wird immer wieder leicht auf der Zunge geführt. Eine passende Gegenfrage dazu wäre, „Aus welchem Jahr?“ oder „…und alle Nebengesetze?“. Seit dem Jahr 2000 wurde die Wiener Bauordnung mehrfach und teils drastisch angepasst, durch die OIB-Richtlinien wurde sie in einen neuen Kontext gestellt. Teilweise werden dadurch Normen verbindlich gemacht und um die Sache nicht allzu einfach werden zu lassen, gibt es dann zusätzlich noch technische Richtlinien. So sehr man sich auch bemüht, es ist de facto unmöglich, in allen Bereichen auf dem letzten Stand zu sein und das hat auch mit dem Umstand zu tun, dass die unterschiedlichen Texte aus verschiedenen Quellen in verschiedenen Zyklen kommen.

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Wir glauben an den Wissenstransfer

Donnerstag, 3. Mai 2018

Thomas Hoppe

Seit Jahren bemüht sich ein Großteil der Gruppe FOKUS architektur um die Etablierung eines selbstverständlichen Wissensaustauschs unter den KollegeInnen.

Nur wenn wir beginnen gemeinsam Lösungen zu entwickeln werden diese auch nachhaltig sein. Als Ergebnis wurde vor mehr als fünf Jahren die Plattform Link-Arch-Ing implementiert. Dieses Tool hat einen inzwischen den Status des Selbstverständlichen bei der internen Arbeit der Berufsvertretung. Alle Protokolle, Einladungen und Beilagen werden vom Team der Kammerdirektion in dem System abgelegt und sind für berechtigte Mitglieder mit Volltextsuche zu nutzen.
Damit ist gesichert, dass auch zukünftige FunktionärInnen nachhaltig auf die Arbeit und Ergebnisse ihrer VorgängerInnen zugreifen können. (mehr…)